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Das Schmetterlingsfeld

     

Schenken Sie einen Teil ihres Gartens der Natur zurück!

Diese Aufforderung steht auf den Goldstaubbriefchen - Natur und Schmetterlingswiese - welche am Moostag verteilt und mit Wildblumentöpfen abgegeben wurden.

Martin Gut: Ich weiss nicht mehr genau wann ich kapiert habe, dass Schmetterlinge nicht fliegende Blumen sind. Auf jeden Fall war es ein natürliches Highlight einer fliegenden Blume hinterher zu hopsen, als Dreikäsehoch.

In Zusammenarbeit mit der Dienststelle Landwirtschaft und Wald realisierte Martin Gut das Schmetterlingsfeld eine Kunstaktion in zwei Akten und vier Dimensionen. Seine Installation aus 1000 Wildblumentöpfen, die am Wauwiler Moostag einzeln verkauft wurden - jeder Topf hinterliess einen fliegenden Schmetterling, symbolisch auf den Boden gezeichnet und dem Goldstaub - der Aufforderung Land der Natur zurück zu schenken.

Der Schmetterling, inkl. andere bedrohte Tier- und Pflanzenarten, für die er als Metapher in Martin Gut`s Kunstaktion steht, suchen quasi ein Zuhause, einzelne Oasen von Naturwiesen sollen diesen Obdach bieten.

Text: J. Hekhoff

Titel: Schmetterlingsfeld
Künstler: Martin Gut
Jahr: 2007
Material: 1000 Topf Wildblumen, Kreide, Goldstaubbriefchen (Papiertüte bedruckt, Sand), Wettbewerb
Art: Kunst-Aktion



tausendtopf Installation im Rahmen des Wauwilder Moostags, Foto Martin Gut © 2007 / Goldstaubbriefchen, welche am Wauwiler Moostag den Besuchern verteilt wurden. Sie fordern dazu auf, einen Teil des Gartens der Natur zurück zu schenken und so ein Schmetterlingszuhause zu schaffen.
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