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M2

Im Spannungsfeld von Überwachung und Selbstinszenierung.


Die Darstellung und das Miteinbeziehen des Betrachters in die Rezeption reicht bei der Elektroschrottmaschine "M2" von scheinbar unfreiwilliger Überwachung bis zur Möglichkeit der exhibitionistischen Selbstinszenierung.

"M2" zeigt in Form einer Projektion den Raum und die Betrachtenden um sich. Die Maschine tastet videotechnisch ihre Umgebung in einer langsamen 360° Fahrt ab, und zeigt das Eingefangene verzerrt an der Wand.


Der Rezipient muss oder darf sich als Bestandteil einer flüchtigen Kunstsituation in "Realtime" entdecken.

Text, J. Hekhoff
Titel: M2
Künstler: Martin Gut
Jahr: 2005
Besteht aus Material und Teile von: Diaprojektor, Digitalkamera, Velorad, Fotostativ, Spiegel, Spiegelfolie, Kassettenspieler, Videospieler, Transformatoren, Motoren, Kabel, Harddisk, Fernbedienung, Blech, Lampe, Schalter, Glas, Pet, Sonnenbrille, Schrauben, Leim, Klebeband, Zahnräder, Riemen, Stecker
Masse: Höhe 160 cm, Breite 80 cm, Tiefe 80 cm
Art: interaktives Projektions-Objekt, Elektroschrottmaschine, Mechatronische Kunst

M2, Fotos, Martin Gut © 2005
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